Mati schrieb:
Habe da ein Buch mit vielversprechenden Touren: Klettern im schweren Fels Band 2, von Walter Pause
Das Buch ist eine Überarbeitung des Walter Pause Buchs "100 Genußklettereien in den Alpen" (1960) durch seinen Sohn Michael (den von "Bergauf-Bergab") - und beschreibt nurmehr 60 Touren.
Kann mir jemand verraten, wie die Bewertung zu beurteilen ist? Ist der Vierer als solcher zu verstehen und zu klettern,
oder sind die Touren tatsächlich um einiges härter?
Die Bewertung hat sich IMO nicht wesentlich geändert (z.B. werden die Südwände von Gimpel und Roter Flüh im Panico Allgäu - Führer unverändert bewertet). Alpin ist es natürlich nicht verkehrt nach oben etwas Luft zu haben.
Das Buch bietet ja eine ziemliche Bandbreite von Touren mit eher Plaisir - Charakter bis zu klassischen langen "Felsfahrten" wie den Nordkanten von Badile und Crozzon.
In vielen Gebieten ist aber seither so viel dazugekommen, daß es auf jeden Fall lohnt einen Blick in die aktuellen Führer zu werfen.
Manche der großen Touren (z.B. Pordoi - Nordwest) findest Du auch im Topoguide (
http://www.topoguide.de/ )
Enttäuschend fand ich z.B. den Nordostgrat der Madrisa, mit schönem Foto als
schönste Gneiskletterei im Rätikon angepriesen. Dann sollte man dort wohl beim Kalk bleiben.
Naja - wenn Du konkrete Pläne hast, kann man leichter Tipps geben.
Und noch was: Vergleiche mit der Pfalz brauchst Du nicht ernst zu nehmen, denn im Sand mußt Du bei keiner der Touren klettern.
