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Forum Gebietsforen: Deutschland Schwarzwald und Schwäbische Alb - Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg, Ulm, Friedrichshafen und Umgebung
Braucht Stuttgart mehr Boulderfläche?
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Thema:

Braucht Stuttgart mehr Boulderfläche?

Zum Anfang gehen Zum Ende gehen #221580
kryomaxim2
kryomaxim2
 
Beiträge: 68
graphgraph

Braucht Stuttgart mehr Boulderfläche? 20.10.2017 15:45  
Inzwischen hat Stuttgart schon einige Kletterhallen, die auch einen Boulderareal anbieten. Das Café Kraft ist in Stuttgart die einzige reine Boulderhalle, doch sie ist immer wieder überfüllt. Ich finde das Café Kraft eigentlich ganz gut, doch wenn die Halle überfüllt ist, trübt es den Spaß beim Bouldern. Und es scheint zugleich noch so, dass immer mehr Menschen sich in den Bouldersport verlieben, was diese Halle theoretisch dann noch voller machen würde.

Erweiterbar ist die Kraft-Boulderhalle in Stuttgart nicht mehr (habe mit dem Team bereits gesprochen). Nun habe ich ein Lösungsvorschlag für das Überfüllungsproblem:

Eine weitere Boulder-Halle bauen!

Berlin hat schon etliche Boulderhallen so wie ich sehe. Doch Stuttgart könnte auch etwas mehr für Boulderer anbieten. (Climbmax ist auch eine Boulderhalle (in einer Sport-Kletterhalle), jedoch nicht so super groß.) Desweiteren spricht für eine neue Boulderhalle, da man z.B. bei Boulder-Traversen sich immer wieder in die Quere kommen kann in Gegensatz zu Kletterrouten, die in der Halle fast immer gerade nach oben gehen.

Als Hinweis: Klar bin ich kein Investor, der jetzt in neue Boulderhallen investiert und daher werde ich auch nie die Möglichkeit haben, meine Boulderwünsche mit einem Fingerschnippen umsetzen zu können. Jedoch könnten wir gemeinsam etwas bewegen. Bringt ruhig eure Vorschläge ein, was ihr an einer Boulderhalle so besonderes haben würdet? Wollt ihr so etwas wie in Bamberg, dass man da Free-Solo klettern kann? Wollt ihr es eher familienfreundlich haben oder mehr was für die Kletter-Cracks bieten? Besser eine Boulderhalle in eine bereits bestehende Halle integrieren oder eine neue Halle bauen?

Ich hätte gerne eine Halle, die man in eine große, lichtdurchflutete Halle integrieren könnte (muss aber nicht unbedingt sein). Das spart Kosten und man muss nicht so klimaschädliche Sachen machen wie Waldflächen abholzen oder so was. Mehr Informationen zu Ideen werde ich in kürze posten. Vorabinformationen seht ihr bereits hier auf dem zweit-untersten Thread:

http://www.kletterdorf.de/forum/eure-persoenlichen-boulder-erfolgsstorys?Itemid=89&func=view&catid=583&id=220701&p=3

Eure Meinungen sind herzlich willkommen! Also ihr könnt auch schreiben, wenn ihr noch nicht so viel Erfahrungen mit Boulderhallen gemacht habt, denn ich brauche auch Informationen über Realisierbarkeit von so etwas, etc.
Letzte Änderung: 20.10.2017 16:42 von kryomaxim2.
 
Zum Anfang gehen Zum Ende gehen #221587
kryomaxim2
kryomaxim2
 
Beiträge: 68
graphgraph

Braucht Stuttgart mehr Boulderfläche? 21.10.2017 00:53  
Hier noch einmal Details zu meinen "Boulderträumen".






So sieht eine reale Boulderfelslandschaft in den Rocklands aus

Und so eine typische Boulderhalle



Was ist der wesentliche Unterschied?
Draußen hat man wesentlich mehr Licht; wobei Boulderhallen mit großen Deckenfenster auch lichtdurchlässig gemacht werden können. Aber die Rocklands sind eine Ansammlung von Boulderblöcken, die auf einem Berg angeordnet sind. Könnte man so eine Rocklands-Landschaft an einem Berg nicht in einer Boulderhalle nachmachen? Aber klar geht das. Ein leicht angeschrägter Mattenboden, wo man sanft drauf landet, ohne anschließend weiterzurutschen. Eine riesige Boulderhalle, die lichtdurchflutet ist und auf leicht angeschrägten Boden lauter Kletterwände hat? Macht schon einen guten Eindruck, oder? Damit nicht genug: Unterhalb dieser "Rocklands" soll es weiteren Platz für richtig lange Dach-Ausdauerboulder geben, während an den Seitenwänden Traversen zu finden sind. Insgesamt über 6 Meter Höhenunterschied überwindet man bei diesen Ausdauerbouldern. Über 20 Meter (!) können diese lang sein. Damit auch in diesem Areal Outdoor-Feeling aufkommt, sollen sich zwischen den "Rocklands" oben und dem Dach- und Traversenkletterareal Löcher befinden, wo man von den anstrengenden Dachrouten rausklettern kann. Somit gibt es auch einige Routen, die deutlich kürzer als 20 Meter am Dachüberhang entlang gehen (wobei der Ausstiegs-Mantle auch schon mal knackig werden kann). Diese Ausstiegs- und Lichtdurchlass-Löcher sind natürlich mit Geländer gesichert; nur ein Drehkreuz soll einen aussteigenden Dachboulderer vom Ausstieg wieder zurück in die "Rocklands" durchlassen.
Die Halle ermöglicht ein Ambiente, was einem das Gefühl gibt, entweder in einer Boulderlandschaft wie Rocklands oder Fontainebleau zu sein, in einer Grotte zu sein, oder…
direkt am Meer zu sein.
Zusätzlich soll es einen extra Raum geben, an dem man unter Strandatmosphäre chillen und auch mal was essen kann. Für die, die einfach nicht genug bouldern wollen, gibt es noch eine stark überhängende Free-Solo-Kletterwand, bei der man in eine Schaumstoffgrube fällt. Wie beim Deep-Water-Soloing!

Eine außergewöhnliche Boulderhalle!
Da braucht man keinen Flug mehr nach Mallorca oder in die Rocklands. Und auch keine weiten Autofahrten in Bouldergebiete. Das entlastet die Umwelt! Öko soll es auch in der Boulderhalle zugehen, da sie z.B. durch eine gute Wärmedämmung energieeffizient ist. Etwa gut 3000m² Boulderfläche soll es geben. Der Boulderspaß erstreckt sich über 3 Stockwerke. Und für jedem soll es was geben. Kinder sollen auf einen separaten Bereich bouldern können. Vom PC-Spiele-Freak zum Boulderfreak: Eine auf kleinem Raum unterbringbare Kletterwand kann mit Augmented-Reality-Technologie versehen werden; damit kann man Computer spielen und bouldern gleichzeitig machen. Natürlich darf ein Trainingsbereich mit Campusboard & Co. nicht fehlen. All diese Sachen sollen eine Etage über den "Rocklands" sein; mit Balkon, derAussicht auf die "Rocklands" bietet! Im Erdgeschoss beim Empfang findet man die Umkleiden, Duschen, eine Sauna und ein Klettergeschäft. Absolut 100% Boulder-Fun, der auch so manche Sportkletterherzen dank Free-Solo-Bereich höher schlagen lässt.
Interesse zeigen lohnt sich
Bouldern bietet einen perfekten Ausgleich zum stressigen Alltag. Man knüpft soziale Kontakte und lernt, dass Respekt eine wichtige Kompetenz ist. Auch Respekt zur Natur soll gelebt werden. Lange Flüge und Autofahren kann man sich sparen; auch die dort angebotenen Kurse sind manchmal wie Kletterurlaube.
Noch ist noch gar nichts gemacht worden.
Je mehr Interessierte es an so einem Projekt gibt, desto höher sind die Chanchen, dass so eine einzigartige Boulderhalle realisiert werden kann. Also bei Fragen eine E-Mail schreiben an
Patrick.Linker@t-online.de








Über Kommentare wäre ich sehr dankbar, also ihr könnt posten, was ihr davon hält.
Anhänge: [1], [2]
Letzte Änderung: 21.10.2017 00:58 von kryomaxim2.
 
Zum Anfang gehen Zum Ende gehen #221602
kryomaxim2
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Beiträge: 68
graphgraph

Braucht Stuttgart mehr Boulderfläche? 21.10.2017 21:17  
Hier eine Skizze, wie die Boulderhalle in etwa aussehen würde:
Sektorenplan.pdf (618,0 KB)

Eine durchschnittlich 15 Grad geneigte Fläche (ein großer Berg), wobei die Boulderwände und Boulderblöcke in einer Ebene, welche tangential zu dieser Fläche sind, liegen. Auch Löcher sind zu finden, aus denen Dachkletterer aus der Ebene darunter aussteigen können. Boulderblöcke mit Ausstiegsmöglichkeit sind:

- Der Rudeblock
- Der Tower
- Der Mushroom

Folgende Wände liegen am Rand:

- Vertigowall (vertikale Kletterei)
- Grande Grotte (Überhang- und Dachkletterei)
- Techwall (verschiedene Klettereien, kletter-technisch ausgelegt)
- Slabsticks (Plattenkletterei)

Im Untergeschoss gibt es richtig lange Ausdauerboulder am Dach, wobei Kletter-Längen von über 30 Metern und Höhenunterschiede von bis zu 9 Metern dank parallel zum Dach verlaufende Matten überwunden werden können. Das ist selbst für Boulder-Cracks eine echte Herausforderung! Seitlich gibt es auch noch Traversen zu klettern, wo es dann etwas weniger überhängend, aber manchmal schon noch etwas pumpig zugeht. Das Ultimatum Roof richtet sich an die absoluten Kletterkönner, bei dem der Abschluss der langen Dach-Ausdauerboulder mit einem komplett waagerechten Dach erfolgt. Wer keine Kraft und keine Körperspannung mehr hat, wird das Ultimatum Roof nicht mehr schaffen...

Zusätzlich soll es in der Beach&Chill Area noch Kletterwände geben, bei dem man durch Schaumstoffklötze, die den Sturz abfedern, abgesichert wird. Wobei da eher unter simulierter Strandatmosphäre Chillen angesagt ist.

Im Obergeschoss kann man noch im Kinderbereich (vornehmlich Kinder unter 14 Jahre) und einer Augmented-Reality-Kletterwand (mit einem Hauch von Computerspielen) bouldern.
Anhang: [1]
Letzte Änderung: 21.10.2017 21:32 von kryomaxim2.
 
Zum Anfang gehen Zum Ende gehen #221606
baron cznary
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Beiträge: 662
graphgraph

Braucht Stuttgart mehr Boulderfläche? 21.10.2017 23:40  
Ich hoffe es gibt ein GeisterBoard an dem ich unsichtbare einarmige trainiere und nie mehr nach draussen will!! Ich finde die halle sollte wie eine Mischung aus dodekaeder und schneckenhaus auf 7 Beinen aussehen.

P.s. ich glaube ca. 34.7%-65.8% ( je nach unwissenschaftlicher inteernetstudie )aller boulderlöcher in Franken haben weniger Licht als die durchschnittliche halle.
 
Zum Anfang gehen Zum Ende gehen #221608
SandsteinSeb
SandsteinSeb
 
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graphgraph

Braucht Stuttgart mehr Boulderfläche? 22.10.2017 07:38  
Vergessen: Behandlungsräume für den Chirurgen und Orthopäden inklusive Röntgen Abteilung um direkt die ganzen umgeknickten Fußgelenke behandeln zu können.
 
Zum Anfang gehen Zum Ende gehen #221610
kryomaxim2
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Beiträge: 68
graphgraph

Braucht Stuttgart mehr Boulderfläche? 22.10.2017 14:26  
SandsteinSeb schrieb:
Vergessen: Behandlungsräume für den Chirurgen und Orthopäden inklusive Röntgen Abteilung um direkt die ganzen umgeknickten Fußgelenke behandeln zu können.

Die Boulderwände, die auf den Bergen der "Rocklands" angeordnet sind, sollen eine ebene Bouldermatte haben. Damit wären Verletzungsgefahr beim Aufkommen sehr gering. Nur an den Übergängen, wo man nicht drauf landet, sondern nur drauf läuft, ist die Matte angeschrägt. Einzig im Super-Dach-Bereich gibt es eine angeschrägte Matte. Also Sicherheit soll in der Halle dann schon großgeschrieben werden.
 
Zum Anfang gehen Zum Ende gehen #221625
C*****
C*****
 
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graphgraph

Braucht Stuttgart mehr Boulderfläche? 22.10.2017 21:21  
Ich hätte gerne einen DWS-Whirlpool als "Wellness-Landezone"!
 
Zum Anfang gehen Zum Ende gehen #221631
uedemek
uedemek
 
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graphgraph

Braucht Stuttgart mehr Boulderfläche? 23.10.2017 08:41  
coole ideen...keine ahnung, wie sich das finanzieren soll, aber das hast du dir ja sicher schon überlegt. interessant in diesem zusammenhang vielleicht auch der klimawandel - wer geht bitte im sommer bei 35 grad in eine halle, die sich aufheizt wie ein gewächshaus?
 
Zum Anfang gehen Zum Ende gehen #221632
kryomaxim2
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Beiträge: 68
graphgraph

Braucht Stuttgart mehr Boulderfläche? 23.10.2017 09:05  
uedemek schrieb:
coole ideen...keine ahnung, wie sich das finanzieren soll, aber das hast du dir ja sicher schon überlegt. interessant in diesem zusammenhang vielleicht auch der klimawandel - wer geht bitte im sommer bei 35 grad in eine halle, die sich aufheizt wie ein gewächshaus?

Ausreichend Klimatisierung müsste auch noch vorhanden sein. Die verbraucht dann aber auch wieder einiges an Strom; man müsste den Strom aus regenerativen Energien beziehen, um das noch öko zu realisieren.

Klimawandel finde ich für mich persönlich als das traurigste dieser Zeit . Wenn ich so sehe, dass auch bei uns hinter jeder Ecke Grünflächen abgeholzt werden, um Platz für Bauland zu schaffen, denke ich, dass Deutschland das Klimaziel 2020 so gut wie verpasst hat. Man müsste durch Kletterhallen wirklich einen ökologischen Nutzen schaffen. Nicht nur durch Ersparnis von Flügen in den Kletterurlaub, sondern auch durch das Angebot von Kletterartikeln im Shop, die fairtrade, bio, etc. sind.
 
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